Liebeslieder aus der VersSchmiede

Liebeslieder
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Liebeslieder

Sehnsucht, Hoffnung, Romantik, Wehmut, Schmerz, Verzweiflung und natürlich Liebe
findet man im Liebeslied. Hier einige von der VersSchmiede verfasste:


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Alle Schätze der Welt

Wie ein liebliches Lied
Das der Sommerwind schrieb
Wie die Blume im März
Wie die Hoffnung im Schmerz
Ist das Mädchen, das ich liebe

All mein Gut, all mein Geld
Alle Schätze der Welt
Gäbe ich dafür hin
Dass ihr Herz ich gewinn
Alle Schätze der Erde

Wie ein Segel ohne Wind
Wie ein elternloses Kind
Wie ein Weg ohne Ziel
Wäre ich ohne sie

Wie ein Feuer in der Nacht
So ist in mir entfacht
Was nun brennt Stund um Stund
Grad so heiß wie ihr Mund
Oh was hat sie vollbracht!

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Etwas bleibt

Wir waren jung, unerfahren
Glaubten niemals an ein Ende
Wir gingen schweigend durch den Park
Und wir hielten uns die Hände

Spürten nicht den Wind der Zeit
Der uns immer weiter treibt
Jeden auf seinem Weg
Oft so endlos weit
Doch ich weiß, dass der Wind der Zeit
Nicht alles auseinandertreibt
Vieles geht vorbei- irgendetwas bleibt

Da waren Worte, die man gesprochen
Einst unvergänglich, heut nicht mehr wahr
Und ein paar Lieder, die einst erklungen
Sind seltsam heut und wunderbar

Denn es weht der Wind der Zeit
Der uns immer weiter treibt
Jeden auf seinem Weg
Oft so endlos weit
Doch ich weiß, dass der Wind der Zeit
Nicht alles auseinandertreibt
Vieles geht vorbei- irgendetwas bleibt

Schau nicht zurück, du könntest zaudern
Sag: Was auch kommt, ich bin bereit
Du bist doch jung, du musst doch weiter
Vertane Stunden tun dir einst Leid

Denn es weht der Wind der Zeit
Der uns immer weiter treibt
Jeden auf seinem Weg
Oft so endlos weit
Doch ich weiß, dass der Wind der Zeit
Nicht alles auseinandertreibt
Vieles geht vorbei- irgendetwas bleibt



Magischer Tanz

Ich sprühe Funken und gleich heb ich ab
Nichts hält mich am Boden, ich schwebe
Ich schwing mich empor und ich tauche hinab
Nie spürte ich mehr, dass ich lebe

Die Luft ist voll Schwingung, nichts steht wirklich still
Es tanzt alles und es vibriert
Ich glaub, da sind magische Kräfte im Spiel
Ich fühl mich wie elektrisiert

Tanz mit mir, wir bringen heut Felsen zum Schwingen
Tanz mit mir, wir werden die Schwerkraft bezwingen

Komm zu mir, heut fliegen wir beide zum Mond
Vielleicht auch noch ein Stückchen weiter
Ich weiß ganz genau, dass die Reise sich lohnt
Komm mit mir und sei mein Begleiter

Ein Tag so wie dieser, der kommt nicht sehr oft
Komm, lass uns die Chance ergreifen
Heut wird alles wahr, was man sich erhofft
Heut wird uns die Seligkeit streifen

Tanz mit mir, wir bringen heut Felsen zum Schwingen
Tanz mit mir, wir werden die Schwerkraft bezwingen




Feurige Pferde

Da war fast nichts- nur dein Gefühl
Das war so stark und ist es noch immer
Seit jener Zeit hast du ein Ziel
Die Sehnsucht wuchs und wurde schlimmer

Er hat gelacht, fand es ganz nett
War amüsiert- das war schon alles
Doch dieser Kuss wurde für dich
Etwas total Katastrophales

Reiß dich doch los, schau nicht zurück
Feurige Pferde scharrn mit den Hufen
Schwing dich hinauf, suche dein Glück
Es hat schon lang nach dir gerufen

Mach endlich Schluss mit diesem Wahn
Wie lange willst du dich denn noch quälen
Noch bist du jung, schau dich doch an
Wie lange willst du dich selbst noch bestehlen?

Jeder hat Träume, das ist okay
Doch dieser Traum zerstört dir dein Leben
Irgendwann wirst du die fixe Idee
Dir einmal selber nicht mehr vergeben

Reiß dich doch los, schau nicht zurück
Feurige Pferde scharrn mit den Hufen
Schwing dich hinauf, suche dein Glück
Es hat schon lang nach dir gerufen



Der Tag des Lichts

Am Tag des Lichts, als ich erwachte
Da war mein Herz wie ein Kristall
Jeglicher Zweifel war verflogen
Atomisiert, entflohn ins All

Ich war durchströmt von der Erkenntnis
Ich war ein Lied, war ein Gedicht
Ich war die Sehnsucht, war die Hoffnung
Ich war das Leben, war das Licht

Ich war so stark, war unverwundbar
Nichts, was mich aufhielt, auf der Welt
Eine Armee mit Liebeswaffen
Die ringsum alles hat erhellt

Dich zu sehen und zu fühlen
War die Erfüllung, war das Glück
Die heil´ge Wahrheit zu enthüllen
Das war das Ziel, war mein Geschick

Es war der Tag, für den ich lebte
In ihm fand alles seinen Sinn
Der Tag des Lichts, der Tag der Klarheit
Nun weiß ich endlich, wer ich bin



Sei wie der Himmel

Sei wie der Himmel so offen und weit
Versuch nicht, die ziehenden Wolken zu halten
Sei wie die Sonne, die Farben verleiht
Wärme und lass dich stets neu gestalten

Stemm dich nicht gegen die Flut, wenn sie kommt
Keiner vermag sich ihr zu entziehen
Schau auf die Blumen, sie kennen die Stunde
Wo sie in voller Schönheit erblühen

Lass los, lass los
Es hat schon seinen Sinn
Gib frei, gib frei
Denn das ist der Gewinn

Jedes Glück zerbricht, wenn man es zerteilt
Was nicht wächst, vergeht. Was sehr wehtut, heilt

Gib dich dem Fluss, lass dich ganz mit ihm ein
Wer ihn bekämpft, wird versinken
Mal schmeckt er bitter und manchmal wie Wein
Lass uns vertrauensvoll trinken

Verzweifle nicht, wenn etwas in dir zerbricht
Tränen befreien die Seele
Aus deinen Klagen entsteht ein Gedicht
Finde die innere Quelle

Jedes Glück zerbricht, wenn man es zerteilt
Was nicht wächst, vergeht. Was sehr wehtut, heilt



Zu spät

Ja, ich weiß, ich hab´s vermasselt
Hab die Worte zwar gehört
Doch ich war wie zugeschlossen
Die Antennen waren gestört
Nein, ich fühlte mich nicht glücklich
Etwas in mir schien kaputt
Doch ich schaute weit nach vorne
Und das gab mir Kraft und Mut

Jeden Tag begreif ich heute
Was hab ich dir angetan
Wie sie wuchs deine Verzweiflung
Doch ich sah nur meinen Plan
Hab das Feuer weggeschlossen
Hinter einer starken Wand
Doch nun lodert es zum Himmel
Hat mein Kartenhaus verbrannt

Bridge:
Es wird jeden Tag noch schlimmer
Nie begreif ich den Verlust
Ich verliere dich noch immer
Hab ein Messer in der Brust

Refrain:
Es tut mir Leid, unendlich Leid!
Und ich kämpfe und ich brenne
Doch es wächst die Dunkelheit
Und so klar ich heut erkenne
Was uns da verloren geht
Möchte ich es so gern halten
Doch ich fühl, es ist zu spät

Heute weiß ich, es gab Zeichen
Und ich hab sie auch gesehn
Doch ich sagte immer wieder
Das wird bald vorübergehn
Alles würde ich drum geben
Hätte ich noch eine Chance
Meine Welt ist aus den Fugen
Ich hab abgrundtiefe Angst



Das war nicht ich

Er war dir gut, doch hielt er Abstand
Er war mehr Kopf, du mehr Gefühl
Er lebte bei dir, doch nicht mit dir
Und er blieb immer etwas kühl

Du wolltest Liebe, er gab Worte
Er sprach, wie einmal alles wird
Dir wurde kalt und immer kälter
Dein Herz war krank, hat sich verirrt

Das war nicht ich, das war ein and´rer
Der bei dir war so lange Zeit
Ich kenne ihn seit vielen Jahren
Er tut mir heute nur noch Leid

Wir weinten beide viele Tränen
Um jenen Mann, der ich mal war
Er war so arm, so zu bedauern
Glich mir nur äußerlich aufs Haar

Das war nicht ich, das war ein and´rer
Der bei dir war so lange Zeit
Ich kenne ihn seit vielen Jahren
Er tut mir heute nur noch Leid

Ich war so sehr in mir gefangen
Mein Herz war lange wie erstarrt
Es ist nie völlig aufgegangen
Als ob es mich vorm Glück bewahrt

Nun ist es frei und steht in Flammen
Es lebt, es liebt und ruft nach dir
Doch deines kann es kaum noch hören
Es ist schon lang nicht mehr bei mir

Das war nicht ich, das war ein and´rer
Der bei dir war so lange Zeit
Ich kenne ihn seit vielen Jahren
Er tut mir heute nur noch Leid



Es war nicht, was es schien

So viele Tage, so viel Nächte
So viele Worte und auch Glück
So viel Verständnis, so viel Lachen
Es liegt noch gar nicht weit zurück

So viel erfahren, so viel Austausch
So viel erlebt, so stark gefühlt
So fern dem Zweifel, voll Vertrauen
So unantastbar war das Bild

Doch es war nicht, was es schien
Es war nicht, was es schien

Am Himmel sind Fetzen
Getrieben vom Wind
Die Vögel, sie schweigen
Und fern weint ein Kind
Die Farben verblassen
Mich fröstelt so sehr
Fühl mich so verlassen
Wie weit auf dem Meer

Kennt irgendeiner irgendjemand?
Wer kann sich wirklich sicher sein?
Ist alles, was wir uns so wünschen
Was wir erhoffen, Trug und Schein?

Es war nicht, was es schien
Es war nicht, was es schien



Ich hab ein Gesicht gesehn
(deutscher Text zu "I´ve just seen a face" von den BEATLES)

Ich hab ein Gesicht gesehn
Ganz kurz nur, im Vorübergehn
Es war wie in der Nacht ein Licht
Ich lief ihr nach, doch fand sie nicht
Zu spät

Jeden Tag, wenn ich erwach
Dann grüble ich darüber nach
Wo ging sie hin, wie find ich sie
Ich weiß es: Ich vergess sie nie
Niemals

Ich lauf durch alle Straßen und alle Gassen und suche sie

Nie hab ich geglaubt von mir
Dass ich mal so den Kopf verlier
Und wer mich kennt, dem ist es klar
Ich bin nicht mehr, wie ich mal war
Durch sie



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