Alltagsworte reichen nicht-
manchmal tröstet ein Gedicht!

Texte zu Trauerfällen

Beileidsbekundungen, Texte zur Anteilnahme,
Trauersprüche, Gedichte zum Tod

Es heißt: Der Tod gehört zum Leben. Aber nur wenige werden von berufswegen häufig mit ihm konfrontiert. Und selbst für diese Menschen ist es nicht leicht, mit ihm umzugehen.

Ein Schock ist es immer zu realisieren, dass ein Mensch nicht mehr unter den Lebenden weilt. Es fällt schwer, von einem Verstorbenen Abschied zu nehmen. Je mehr wir uns mit ihm verbunden fühlen, um so größer ist der Schmerz, den wir fühlen. Nicht zuletzt wird uns bewusst, auch unsere Lebenszeit ist begrenzt. Beileidstexte, Worte des Trostes und der Anteilnahme können ein wenig helfen, die Trauer zu lindern.

Trauergedichte sind manchmal eine kleine Hilfe für die Hinterbliebenen. Auf Grabschleifen und in Todesannoncen können die Dahingeschiedenen noch einmal geehrt werden. Wenn Sie Probleme haben, eine Beileidsbekundung oder einen passenden Trauertext zu finden, verwenden Sie einen dieser Textvorschläge für Ihren Spruch auf den Trauerkarten.


Beileidsbekundung

(Der Zugriff auf alle Texte ist kostenlos,
ungenehmigte Veröffentlichungen sind NICHT erlaubt.)

So schmerzvoll auch ein Abschied ist
Wenn man den Menschen nicht vergisst
Dann lebt er weiter in uns drin
Begleitet uns auch weiterhin

Autor: Horst Winkler


Trauertext

Ein Herz hat aufgehört zu schlagen
Es war so warm und wirklich groß
Uns bleibt nur Trauer, bleibt nur Klagen
Doch ist das jedes Menschen Los

Autor: Horst Winkler


Anteilnahme

Es schmerzte mich, davon zu hören
Dass er für immer von uns ging
Solch ein Verlust ist schwer zu tragen
Und zählt ein Trostwort auch gering
Sollst du doch wissen, wie ich fühle
Ich bin im Herzen dir ganz nah
Und gibt es etwas, was ich tun kann
Dann bin ich sofort für dich da

Autor: Horst Winkler


Beileidstext

Die Nachricht hat mich aufgewühlt
Ich habe tiefen Schmerz gefühlt
Nur langsam wird es mir bewusst
Wie groß er ist, dieser Verlust

Autor: Horst Winkler


Beileidsbekundung

Man weiß, der Tag wird einmal kommen
Versucht, dann sehr gefasst zu sein
Doch was man sich auch vorgenommen
Es trifft dann doch ganz anders ein

Aus Schock wird Schmerz, aus Ahnung Wissen
Und Weigerung zu akzeptieren
Man fühlt, man wird dich so vermissen
Und täglich wieder neu verlieren

Autor: Horst Winkler


Trauertexte

Lebt wohl

Mein Erdenweg, er ging zu Ende
Ich war sehr gerne hier zu Gast
Nun ruht mein Herz, wie auch die Hände
Bin ledig aller Sorgenlast

Seid nur getrost; denn dieses Leben
Es war erfüllt und segensreich
Das Schicksal hat mir viel gegeben
Zur Wehmut fühl ich Dank zugleich

Gedenket mein in stiller Stunde
Doch grämt euch nicht, ich bin nun frei
Wenn ihr einst sitzt in froher Runde
Dann bin ich sicher mit dabei

Autor: Horst Winkler


Wachsen und Werden
Blühn und Vergehn
Nichts hier auf Erden
Kann lang bestehen

Stunden wie Tage
Fliehen im Nu
Bedenkt bei der Klage
Die Seele hat Ruh

Autor: Horst Winkler


Gedicht zur Trauer

Die Trauer ist ein tiefer Graben
Ganz plötzlich stürzt man meist hinein
Die Wände steil, kaum zu bezwingen
Der Aufstieg wird sehr mühsam sein

Autor: Horst Winkler


Trost

Du bist nicht mehr, wo du einst warst
Du gingst und bist nun überall
Im Morgenrot, im Abendstern
In meiner Liebe Widerhall

Autor: Horst Winkler


Dunkel ward die Welt für mich
Über allem liegt ein Schatten
Trost bleibt nur, dass er und ich
Viele gute Zeiten hatten

Autor: Horst Winkler


Kondolenz

Das Wort versagt, wenn jemand klagt
Man fühlt sich hilflos und so schwach
Es krampft das Herz, man spürt den Schmerz
Weil eine Welt zusammenbrach

Autor: Horst Winkler


Es quält uns die Frage nach dem Warum
Sie lässt uns nicht ruhen, sie treibt uns um
Es ist schrecklich schwer, ohne Antwort zu leben
Und manchmal unmöglich, etwas zu vergeben

Autor: Horst Winkler


Trauerspruch

Trauer trübt das Auge mein
Will nicht von mir weichen
Und der Sonne warmer Schein
Kann mich nicht erreichen

Um mein Herz ein Panzer schwer
Blei in allen Gliedern
Trost erleichtert mich nicht sehr
Ich kann nichts erwidern

Autor: Horst Winkler


Trauerverse

Wenn einer geht aus unserm Kreise
Wird es so schmerzhaft uns bewusst
Wie kurz sie ist die Lebensreise
Wie sehr uns trifft dieser Verlust

Autor: Horst Winkler


Trauerspruch für eine Beileidskarte

Ist die Seele wund geweint
Alles trüb und öde scheint
Wie gedämpft sind alle Farben
Bis die Wunden dann vernarben

Autor: Horst Winkler


Der Gnadenlose

Wenn er dann kommt, kennt er nicht Gnade
Und reißt dich aus dem Erdenreich
Er führt dich an ein fern Gestade
Erlöst dich von dem Leid zugleich

Autor: Horst Winkler


Zum Ableben eines lieben Menschen

Liebenswürdig war sein Wesen
Wohlbedacht war all sein Tun
Die geschickten regen Hände
Müssen nun für immer ruhn

Ach so früh und ach so plötzlich
Ging er von uns ohne Wort
Ist uns noch so gegenwärtig
Lebt noch so sehr in uns fort

Autor: Horst Winkler


Trauerarbeit

Wenn alle Freuden sind entrückt
Weil großer Schmerz dich niederdrückt
Gib dich ihm hin, lass es geschehen
Nur so kann´s wieder aufwärts gehen

Autor: Horst Winkler


Gib der Trauer Raum und Zeit
Denn nur dann lässt Herzeleid
Sich auf Dauer etwas heilen
Und es hilft auch, es zu teilen

Autor: Horst Winkler


Oft ist der Weg der Trauer lang
Und endet erst im eig´nen Grab
Doch soll man vor dem letzten Gang
Noch achten, was das Leben gab
Und sich nicht flüchten in das Leid
Sich nicht vergraben vor der Zeit

Autor: Horst Winkler


Vers für die Trauerfeier

Das Auge ist erloschen
Das Herz, es schlägt nicht mehr
Von dieser letzten Reise
Gibt´s keine Wiederkehr

Gedenken wir nun deiner
Und spüren, du bist da
Dann haben wir Gewissheit
Du bleibst uns immer nah

Autor: Horst Winkler


Trauergedichte

Meine Seele Trauer trägt
Und das Herz so schmerzhaft schlägt
Fest die Kehle zugeschnürt
Keine Freude mich berührt
Schlaf ist mir die liebste Zeit
Dann entflieht für kurz das Leid

Autor: Horst Winkler


Trauernachricht

Die Hände wollen sich nicht mehr regen
Die müden Augen fielen zu
Das liebe Herz will nicht mehr schlagen
Fand seine wohlverdiente Ruh

Wir werden deiner gern gedenken
Dein Bild ist in uns immerdar
Es wärmt uns die Erinnerung
Wie liebenswert dein Wesen war

Autor: Horst Winkler


Du trugst das Herz am rechten Fleck
Stets offen, gradezu
Gesellig und für and´re da
So lebensfroh warst du

Als dich ereilte schweres Leid
Trugst tapfer du dein Los
Nun gingst du still aus dieser Welt
Und unser Schmerz ist groß

Autor: Horst Winkler


Viel zu früh

Jäh gekappt des Lebens Bande
Und dahin jeglicher Plan
Träume, die noch keiner kannte
Steigen seufzend himmelan

Wer will´s glauben, wer erfassen
Blindes Schicksal ohne Sinn
Kann die Trauer je verblassen?
Herz, gib dich der Klage hin

Autor: Horst Winkler


Danksagung

Wenn in Trauer man verbunden
Tröstet das in schweren Stunden
Schwer ist es, den Schmerz zu lindern
Anteilnahme kann ihn mindern

Autor: Horst Winkler