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Einladung zur Betriebsweihnachtsfeier
Wer gemeinsam fleißig war
Trifft am Ende sich vom Jahr
Auch einmal in lock´rem Kreise
Und erlebt bei Trank und Speise
In vergnügt entspannter Weise
Um sich die Kollegenschar
Dazu seid nun eingeladen
Hier noch die genauen Daten:

Einladung zur Weihnachtsfeier
Der Weihnachtsmann will uns beehren
Wir wollen uns etwas bescheren
Ich glaube, wichteln heißt das wohl
Du machst doch mit? Das wäre toll!

Lustiges Weihnachtslied ?
O Tannenbaum, o Tannenbaum
Du musst dich reformieren
Wer sich wie du beständig schmückt
Gilt heutzutage als verrückt
Das musst du korrigieren
O Tannenbaum, o Tannenbaum
Wir werden dich beschneiden
Denn deiner Zweige Üppigkeit
Passt heut nicht zur Bescheidenheit
Und das woll´n wir vermeiden
O Tannenbaum, o Tannenbaum
Was ist mit den Geschenken?
Wo sie sich stapelten zu Hauf
Liegt heute nur ein Schnäppchenkauf
Man muss sich halt beschränken
O Tannenbaum, o Tannenbaum
Trotz allem kann man sagen
So lange noch ein Lichtlein brennt
Und keiner ohne Schuh rumrennt
Woll´n wir nicht zu viel klagen

noch ein bekanntes Weihnachtslied, das wir umgedichtet haben:
Schneeflöckchen, Weißröckchen
Das macht keinen Spaß
Denn wenn ich dich fange
Dann wirst du gleich nass
Schneeflöckchen, Weißröckchen
Mach bloß keinen Quatsch
Und kommst du herunter
Dann werd nicht gleich Matsch
Schneeflöckchen, Weißröckchen
Sei Pape nicht bös
Ein rutschendes Auto
Das macht ihn nervös
Schneeflöckchen, Weißröckchen
Schnei uns nicht ganz ein
Versinkt man im Neuschnee
Dann ist das gemein

Vortrag zur Betriebsweihnachtsfeier 2011
Jeder weiß: Der Weihnachtsmann
Hat ´nen roten Mantel an
Was mag er darunter tragen?
Lautet eine von den Fragen
Die man sich nur selten stellt
Oberflächlich ist die Welt!
Ist´s ein frisches weißes Hemd?
Oder ist ihm so was fremd?
Ein Jackett ist unwahrscheinlich
Vielleicht nur, was etwas peinlich
Stark verschwitzte Unterwäsche
Nicht ganz frei von Altersschwäche?
Solche Fragen sind gefährlich
Seien wir doch einmal ehrlich:
Wollen wir denn Fakten hören
Wenn sie Träume uns zerstören?
Kinder wie auch viele Wähler
Glauben lieber dem Erzähler
Der sie nicht sehr irritiert
Und die Wahrheit schön dosiert

Das Fest der Hoffnung und des Lichtes
Das Fest der Hoffnung und des Lichtes
Es rückt nun näher Tag für Tag
Geborgenheit und Glück verspricht es
Vertrauen, was auch kommen mag
Legt ab die Hast, besinnt euch wieder
Was dieses Fest im Ursprung war
Es strahlte einst ein Stern hernieder
Er leuchtet seitdem immerdar
Er will uns wärmen, Hoffnung geben
Und säen frohe Zuversicht
In jedes Erdenmenschen Leben
Vergessen wir die Botschaft nicht
Vor lauter Jagd nach den Geschenken
In Unrast und Geschäftigkeit
Vor lauter kurzem Alltagsdenken
Vor lauter Lärm und Heftigkeit
Vor lauter Glanz und lauter Flimmer
Und herrlichem Geschenkpapier
Vor heimeligen Kerzenschimmer
Vor lauter Fernsehspaß beim Bier
Gedenket jener hier auf Erden
Die auf der Schattenseite sind
Der Alten, Schwachen, Ausgezehrten
Der Mutter mit dem kranken Kind
Lasst dieses Fest vor allen Dingen
Ein Fest euch der Besinnung sein
Und Frieden in die Herzen bringen
Und mit ihm Kraft, um zu verzeihn

Der Sack
Ich hatte neulich einen Traum
Worüber- ja das glaubt ihr kaum
Ich hatte was mich quält und zwackt
In einen großen Sack gepackt
Auch viele Sorgen obendrein
Die steckte ich noch mit hinein
Als ich ihn lud auf meinen Rücken
Da wollte er mich fast erdrücken
Doch tapfer ging ich schließlich los
Sehr mühsam, denn die Last war groß
Ich wusste irgendwie wohin
Und jeder Schritt war ein Gewinn
Bis plötzlich ich am Ziele war
Ich hörte Glöckchen wunderbar
Ein Schlitten kam geschwind heran
Und darauf saß der Weihnachtsmann
Er grüßte mich mit Hollaho
Und fragte mich: "Was schleppst du so?
Was trägst du denn da Huckepack?
Was ist in deinem großen Sack?"
"Die Sorgen sind´s, die mich belasten
Die größten nur, paar kleine passten
Gerade auch noch mit dazu
Ich bring sie dir, dann hab ich Ruh"
Ich fragte ihn: "Nimmst du sie an?"
Da lächelte der Weihnachtsmann
Er zeigte freundlich hinter sich
Und ahnungsvoll erblickte ich
Den Riesenberg an großen Säcken
Den Schlitten hinter ihm bedecken
"Ich nehme dir dein Bündel ab
Und du nimmst eins, was ich hier hab
Aus aller Welt schon kamen Menschen
Und jeder brachte so sein Quäntchen
Probleme gut verpackt heran
Und lud sie ab beim Weihnachtsmann
Nun bricht mein Schlitten fast entzwei
Und nur im Tausch bist du dabei
Nimm also einen Sack von meinen
Dann nehme ich dir ab den deinen"
Da fiel mir doch so manches ein
Ich sagte zu ihm: "Danke, nein!"

Kinderglück
Wie mich als Kind der Weihnachtszauber
Gefangen hielt in seinem Bann
Geheimnisvoll war sein Versprechen
Doch mit der Kindheit schwand er dann
Noch einmal dieses freud´ge Warten
Noch einmal so voll Hoffnung sein
Noch einmal selig und benommen
Dies Glück stellt sich nie wieder ein

Will man Weihnachtsstress entfliehen
Sich der Schenkepflicht entziehen
Den Attacken aufs Gesparte
Und dem Zwang zur Weihnachtskarte
Muss man sich sehr gut verstecken
In den allerfernsten Ecken

Früher
Der Weihnachtsmann in alten Zeiten
Der sollte viel Respekt verbreiten
Auch etwas Furcht, so war das Ziel
Die Rute war ein Utensil
Den Kinder Ängste einzujagen
Falls sie sich nicht korrekt betragen
Das war sehr fraglich als Methode
Und kam zum Glück auch aus der Mode

Nach uns
Trug wirklich in der Weihnachtszeit
Der dunkle Wald ein weißes Kleid?
Und war es eisig kalt im Winter?
So fragen wohl die Kindeskinder
Wenn sie davon etwas erfahren
Wie wir gelebt in diesen Jahren
Sie zweifeln dann an den Geschichten
Die ihnen darüber berichten
Dass Menschen glaubten hier auf Erden
Die Welt wird einmal schöner werden
Von Hunger und von Kriegen frei
Und die Natur im Ganzen sei
In ihrer Schönheit zu erhalten
So, wie sie kannten die ganz Alten
Und alle, die einst nach uns kommen
Und denen wir so viel genommen
Sie werden wohl der Zeit gedenken
Als es die Chance gab einzulenken
Und werden ahnungsvoll sich fragen
Wie viel wir dazu beigetragen

Weihnachtsgeschenke
So manches kann man kaufen heute
Es hasten jetzt so viele Leute
Sind nach Geschenken auf der Jagd
Und selten wird das hinterfragt
Kann man denn Glück in Tüten tragen?
Es scheint so, grad in diesen Tagen
Man sollte jedoch stets bedenken
Der Geist der Weihnacht: Liebe schenken

Der Besuch des Weihnachtsmanns
Der Weihnachtsmann hat zugesagt:
Er will uns heut besuchen
Wir bieten ihm ein Schnäpschen an
Vielleicht auch etwas Kuchen
Auf alle Fälle wollen wir
Mit ihm uns unterhalten
Am besten reden wir dabei
Vom Job des lieben Alten
Ob er Beamtenstatus hat
Bezahlte Überstunden
Ob er als Nachfolger für sich
Azubis schon gefunden
Ob seine Schlittenelche stets
Gesundes Futter haben
Ob er auch gut versichert ist
Mit all den Weihnachtsgaben
Die Themen werden ihn bestimmt
Aus der Reserve locken
So bleibt der Alte sicherlich
Ein ganzes Weilchen hocken
Und während zwei von uns ihm dann
Ganz voller Unschuld lauschen
Geht heimlich einer schnell hinaus
Adressen umzutauschen
Dann kriegt das stark verwöhnte Kind
Der Eltern mit viel Kohle
Nur einen Lolli als Geschenk
Und nicht die Spielkonsole
Und auch die Markenjeans gehen nicht
Ans kleine Gör- wie schade
Statt dessen kriegt es nun zum Trost
´ne Tafel Schokolade
Ja, und so weiter und so fort
Viel mehr muss ich nicht sagen
Die Kinder, denen´s an nichts fehlt
Sie können das ertragen
Und wie viel mehr bedeutet es
All denen, die jetzt kriegen
Wovon sie höchstens mal geträumt
So wie man träumt zu fliegen
Stellt euch bloß vor, wie schön das wär
Wie glücklich viele wären
Adressentausch, viel öfter mal
Und nicht nur beim Bescheren!

Weihnachtswünsche
Was ich so für Wünsche hätte
Fragte man mich wieder mal
Diese eigentlich sehr nette
Frage wird mir fast zur Qual
Freilich gibt es schöne Sachen
In den Läden ringsumher
Doch ob die mich glücklich machen
Daran zweifle ich doch sehr
Was mir wirklich wichtig wäre
Gibt es nicht für alles Geld
Was am meisten ich entbehre
Schenkt mir niemand auf der Welt
Etwas weniger an Kälte
Etwas mehr an Harmonie
Das ist es, woran´s mir fehlte
Einfühlung und Sympathie
Weniger beschränktes Denken
Auch, wenn es recht schwierig ist
Großmut, um auch einzulenken
Mehr Vernunft bei einem Zwist
Nicht nur über andre klagen
Die ja noch viel schlimmer sind
Sich auch selbst mal hinterfragen
Da sind viele völlig blind
Selbsterkenntnis, schön in Maßen
Wie es jedem gut entspricht
All zu viel da zuzulassen
Das vertrüge mancher nicht
In den Augen and´rer Leute
Bin ich vielleicht auch so´n Fall
Dann wünsch ich mir hier und heute
Einsicht ein ums and´re Mal

Fluchtgedanken
Man ist versucht, sich fortzustehlen
Von allem, was nach Weihnacht riecht
Und kann beim Fest doch nicht verhehlen
Wie´s ins Gemüt ganz langsam kriecht
Erinnerungen kommen wieder
Ein wenig sehnt man sich zurück
Und plötzlich sind die Weihnachtslieder
Ein Widerhall vom Kinderglück

Wunsch eines Kindes zu Weihnachten
(kein sehr lustiges Weihnachtsgedicht)
Es steht ein Kind vorm Weihnachtsmann
Fängt aufgeregt zu stottern an
"Ich wünsche, äh, ich wünsche mir
Etwas Besonderes von dir
Ich we-we-weiß nicht, ob das geht
Weil´s nicht auf meinem Zettel steht
Ich weiß auch, es ist ziemlich schwer
Ich wünsch´s mir aber wirklich sehr..."
Der Weihnachtsmann nichts Gutes ahnt
Er hörte schon so allerhand
"Nun sprich schon, sag es frei heraus"
Er zieht die Stirne etwas kraus
Das Kind im Boden fast versinkt
"Ich will, dass Papa nicht mehr trinkt"

Aktion Weiße Weihnacht
Geschafft!
Was zu tun war, ist erledigt
Alles ist fürs Fest bereit
Ich hab mich genug betätigt
Finde nun zum Ausruhn Zeit
Sinke in den Sessel nieder
Halb erschöpft, halb froh erregt
Die Erinnerung kommt wieder
Was mich einst als Kind bewegt
Dieser Glanz der Weihnachtskerzen
Die Erwartungen groß
Und es pochte wild im Herzen
Ein Gefühl so namenlos
Es war schön, das zu erleben
Dankbar schaue ich zurück
Heute darf ich´s weitergeben
Das ist auch ein großes Glück

Weihnachtsfest ohne Kinder
Etwas fehlt, ist nicht wie immer
In dem schön geschmückten Zimmer
Und ein Hauch von Traurigkeit
Liegt über der Weihnachtszeit
Sind die Kinder aus dem Haus
Bleibt nur noch der Weihnachtsschmaus

Was wem zu Weihnachten schenken?
Kommt das Weihnachtsfest heran
Fragt man, was man schenken kann
Bei den Kindern ist´s nicht schwer
Wünsche gibt´s wie Sand am Meer
Höchstens, dass man etwas grübelt
Und sich selber leicht verübelt
Wenn man hin und hergerissen
Schließlich gegen bess´res Wissen
Kauft, was sich das Kind erfleht
Findet man´s auch selber blöd
Doch man erntet Dank dafür
Das ist noch die leichte Kür
Schwerer wird die Schenkepflicht
Ist man auch verehelicht
Denn die Ansprüche sind hoch
Und im Portemonnaie ein Loch
Fragt man nach Begehrlichkeiten
Hört man meistens sehr bescheiden
Dass das doch nicht wichtig ist
Wenn vor Liebe man zerfließt
Glaubt man dem und schenkt in Maßen
Gibt es dann mitunter Phasen
Wo man spürt sehr irritiert
Wie Enttäuschung greifbar wird
Dann gibt es noch Anverwandte
Manchmal Freunde und Bekannte
Die zum Fest man auch beglückt
Wo ´ne Kleinigkeit genügt
Diese muss gut überlegt sein
Und auch von Geschmack geprägt sein
Ist man hier gedankenlos
Ist der Schaden manchmal groß
Katholiken beispielsweise
Schenkt man keine Mekkareise
Eine Dose Sonnenspray
Ist für Nonnen nicht ok
Schenkst du Fußballwimpel merke
In der Auswahl liegt die Stärke
Sind sie von der falschen Mannschaft
Gibt das keinem echten Mann Kraft
Und ein Kochbuch für den Wirt
Meistens zu nichts Gutem führt
Schenkt man Chefs ein Buch von Knigge
Grinst zwar die Kollegenclique
Doch man rät dann solchen Spendern
Sich baldmöglichst zu verändern
Schenkt man Seife, Deos, Kämme
Gibt das auch manchmal Probleme
Eine Brille für den Lehrer
Macht es für die Kinder schwerer
Und der Fleischer ohne Frage
Ist erbost über ´ne Waage
Auch der Playboy für die Kleinen
Will mir nicht das Rechte scheinen
Frauenärzte allgemein
Wird kein Pornofilm erfreun
Ja, es wird nur angenehm
Überlegt man gut, was wem...

Weihnachten urgemütlich"
Weihnachten ist urgemütlich"
Das fängt lange vorher an
Selten einigt man sich gütlich
Wie man sich beschenken kann
Insbesondere die Kinder
Haben alles, woll´n noch mehr
Sie auch sinnvoll zu beglücken
Fällt den Eltern äußerst schwer
Und so rennt man durch die Läden
Läuft herum wie fremdbestimmt
Und auf weihnachtliche Stimmung
Ist nur die Musik getrimmt
Täglich wird die Hektik schlimmer
Ungerührt der Countdown läuft
Und der Berg, er wächst noch immer
Den man kaufend angehäuft
Schließlich schleppt das Weihnachtsbäumchen
Man noch heim mit letzter Kraft
Nach dem Aufstellen und Schmücken
Ist man dann total erschlafft
Schemenhaft sieht man die Seinen
Nimmt sie kaum noch wahr, doch weiß
Flieht man nicht, erwartet einen
Nächstes Jahr die gleiche sch...öne Bescherung

Die Weihnachtsfrau
Was wäre, wenn am Weihnachtstag
Der Weihnachtsmann nicht käme
Die ganze alte Prozedur
´ne neue Wendung nähme
Wenn statt des Mannes mit dem Bart
Mal eine Frau erschiene
Wie würden Kinder reagiern?
Was sagte ihre Miene?
Erhofften sie sich von der Frau
Viel weniger an Strenge?
Und meinten sie, es gäb von ihr
Geschenke jede Menge?
Wir sollten unsern Kleinen da
Die Illusionen rauben
Falls sie von einer Frau im Amt
Viel mehr zu kriegen glauben

Schenkt mir einen Klon!
Alle üblichen Geschenke
Hab ich mittlerweile schon
Schenkt mir, was ich dringend brauche
Schenkt mir bitte einen Klon
Denn es gibt Situationen
Die man lieber sich erspart
Und mit gut gemachten Klonen
Wäre man davor bewahrt
Aufstehen schon in aller Frühe
Ist zum Beispiel eine Last
Und es kostet sehr viel Mühe
Dass die Zeit du nicht verpasst
Also schickt man die Vertretung
Schläft sich selber richtig aus
Trotzdem gibt es nie Verspätung
Und man ist aus allem raus
Braucht man eine Ruhepause
Weil die Arbeit zu sehr stresst
Bleibt man einfach ganz zu Hause
Räkelt sich im warmen Nest
Will der Chef mir überbraten
Eine Arbeit, die mir stinkt
Dann verlass ich still den Laden
Schick den Klon, der es dann bringt
Für zu Hause dann desgleichen
Gibt es da mal viel zu tun
Würde ich ganz still entweichen
Er malocht , und ich kann ruhn
Ab und zu müsste ich schauen
Dass er keine Zicken macht
Mancher mit zu viel Vertrauen
Ist schon unsanft aufgewacht
Also prüf ich still und leise
Immer mal, was er so treibt
Ob das Geld auch beispielsweise
Schön auf meinem Konto bleibt
Hab ich Lust auf Abenteuer
Geh ich auf Geheimmission
Ist der Frau was nicht geheuer
Dann besänftigt sie mein Klon
Doch ich möchte dabei hoffen
Allzu nah kommt er ihr nicht
Irgendwie wär ich betroffen
Übernähm er meine Pflicht
Und je mehr ich überlege
Fallen mich doch Zweifel an
Wenn ich´s ganz genau erwäge
Ist mein Klon ja auch ein Mann
Ist wie ich er ziemlich helle
Dreht den Spieß er vielleicht um
Und tritt voll an meine Stelle
Ja, das wäre etwas dumm
Also dann vergesst die Sache
Weil sie doch gefährlich ist
Nichts mit Klonen und ich mache
Weiter selber jeden Mist

Er ist schon alt, der Weihnachtsmann
Und weil er sehr schlecht sehen kann
Hilft ihm die Brille wirklich sehr
Und ohne sie geht gar nichts mehr
Doch nun war plötzlich, welch ein Schreck
Besagte Brille einfach weg
Er suchte sie, mal hier, mal dort
Vergeblich, sie war einfach fort
So ging er ohne auf die Tour
Die er seit Jahren ja schon fuhr
Die Elche kannten alle Ziele
Geschenke gab es auch sehr viele
An jedem war ein Zettelein
Für wen das Päckchen sollte sein
So wäre alles gut gewesen
Doch kann der Weihnachtsmann nichts lesen
Er langte in den Sack und nahm
Was grad ihm in die Finger kam
Da wurden alle Augen groß
Was macht der Weihnachtsmann da bloß?
Das Aftershave fürs Töchterlein
Das kann doch wohl nicht richtig sein
Der Modeschmuck gefällt dem Sohn
Nicht unbedingt, das ahnt man schon
Die Barbie-Puppe für den Vater?
Da macht Klein Lisa wohl Theater
Die Mutter kriegt ein Ballerspiel
Da wird der Spaß nun doch zu viel
Und Opa soll mit 80 Jahren
Nun plötzlich auf dem Skateboard fahren?
Der Eine oder and´re ahnt
Das war wohl nicht ganz so geplant
Es wird auch schwer Kritik geübt
Was unsern Weihnachtsmann betrübt
Es also an der Brille liegt
Wenn man zum Fest das Falsche kriegt
Und wer es hat, das gute Stück
Der gibt´s, verdammt noch mal, zurück!

Lustige Weihnachtsgeschichten gibt es nicht allzu viele, vielleicht finden Sie unsere witzig. Ziemlich verrückt ist sie jedenfalls:
"O o", sagte der Weihnachtshase aufgeregt. "Da hängen ja lauter Kugeln am Baum und keine Eier. Was machen wir bloß?". "Das ist doch nicht so schlimm", antwortete der Nikohans, "wir fragen einfach die Sandfrau, ob wir den Kindern Kerzen in die Schuhe stecken können. Schließlich ist ja der Geburtstag nicht immer sonntags." "Das klingt gut", meinte der Weihnachtshase. Seitdem wird Pfingsten immer vor den Sommerferien gefeiert.

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