Weihnachtsgedichte, Weihnachtsverse, lustig oder besinnlich

Weihnachtsgedichte      



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Der Adventskalender
(Weihnachtsgedicht für Kinder)

Den Kalender mit den Türen
Darf ein Kind erst dann berühren
Wenn die Weihnachtszeit heran
Der Dezember schon begann
Jeder Tag hat ganz genau
Eine Tür. Und ist es schlau
Findet sie das Kind allein
Öffnet sie und schaut hinein
So ist spannend jeder Tag
Was wohl morgen kommen mag?
Ehe man es sich versah
Ist dann Weihnachten schon da

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Die Verse zu Weihnachten, die man kennt, sind meist recht alt, ebenso die Weihnachtslieder. Vielleicht suchen Sie ja gerade moderne Verse zum Vortrag für eine Weihnachtsfeier oder auch kurze lustige Weihnachtsgedichte für Freunde, Kunden oder Geschäftspartner. Wir versuchen, das Spektum der Weihnachtsverse zeitgemäß zu erweitern und nehmen auch Bezug zu aktuellen Themen. Oft gesucht werden witzige Weihnachtsgedichte. Humorvolle Verse für weihnachtliche Vorträge haben wir ebenso kreiert wie welche, die kritisch und besinnlich sind.
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Weihnachtsgeschenk

Lustige Weihnachtsgedichte

Der Weihnachtsmann, ich kann´s nicht fassen
Hat sich jetzt pensionieren lassen
Gemunkelt wurde ja schon viel
Er sei doch langsam recht senil

Der Neue wäre ziemlich jung
Und ging die Sache an mit Schwung
Nur ihn zu finden war recht schwer
Denn gute Leute gibt’s kaum mehr

Er ist nicht ganz so, wie man´s kennt
Und spricht auch Deutsch nur mit Akzent...


Der eingesparte Weihnachtsmann
(Lustiges Weihnachtsgedicht
mit starkem Realitätsbezug)

Der Weihnachtsmann ist übel dran
Er muss jetzt alles tragen
Hat keinen Schlitten, kein Gespann
Hat nicht mal einen Wagen

Sein Antrag wurde abgelehnt
Die Gelder sind gestrichen
Das ist nun mal der große Trend
Man kennt das ja inzwischen

Mit Auto oder Bahn zu fahr´n
Ist Luxus heutzutage
Man will an allen Stellen spar´n
Und streicht trotz mancher Klage

Der Weihnachtsmann fragt: Liebe Leut
Ja, wollt ihr mich verkohlen?
Soll´n sich die Kinder weit und breit
Die Sachen selber holen?

Da tönt´s: Wir sparen ganz gerecht
Bis alle Schuld beglichen
Und wenn du aufmuckst, alter Knecht
Dann wirst du auch gestrichen!


Düstere Zukunftsvision

Hört, was ich grad vernommen habe
Der Weihnachtsmann, der alte Knabe
Er kommt nicht mehr, es ist vorbei
Zu Ende mit der Schenkerei
In seiner vollen Arbeitskluft
Da rang verzweifelt er nach Luft
Vom warmen Wetter stark erhitzt
Hat er sich leider totgeschwitzt


Weihnachtstraditionen

Das Christkind und der Weihnachtsmann
Die können sich nicht leiden
Das merkt man deutlich schon daran
Dass sie sich immer meiden

Was sehen wir an diesem Fall
Was kann er uns beweisen?
Familienkrach gibt’s überall
Sogar in besten Kreisen


Geschenk für den Weihnachtsmann

Der Weihnachtsmann hat sich verfahren
Er wird wohl schusslig mit den Jahren
Der Vater flucht, die Kinder weinen
Die Mutter tröstet ihre Kleinen

Der Vater flucht: "Ja, hat der Mann
Womöglich gar kein Navi dran?"
Und dann beginnt er nachzudenken
"Ich glaub, wir sollten ihm eins schenken!"


Böser Verdacht

Wie es der Weihnachtsmann wohl schafft
In jedem Haus zu sein
Der Schlitten mit der Elchenkraft
Erklärt es nicht allein

Es ist so schwer an einem Tag
Wo immer jemand wohnt
Zugleich zu sein, dass ich mich frag
Ja, ist der Kerl geklont?


Lustiger Weihnachtsspruch

Wenn der Weihnachtshase kommt
Und hängt dir ans Bäumchen Eier
Dann liegt die Vermutung nah
Dass was schiefläuft bei der Feier


Wir schenken uns nichts! Oder?

Letztes Weihnachten war ehrlich
Ziemlich schlimm. Um unsern Baum
Lauter Zeug- total entbehrlich
Und es füllte fast den Raum

Zwölf Paar Socken beispielsweise
Von quietschgrün bis schreiend rot
After Shave gleich literweise
Aus dem Sonderangebot

Schächtelchen zur Schönheitspflege
Dutzende, vielleicht noch mehr
Wenn ich mir´s so überlege
Halfen sie nicht allzu sehr

Massenweise noch Kosmetik
Duschgel, Lotion, Deo Spray
Oder habe ich es nötig
Dass ich stündlich duschen geh?

Zentnerweise Süßigkeiten
Schinken, passend zur Diät
Will man sich da durcharbeiten
Dann ist alles viel zu spät

Und dazu ´ne zweite Waage
Für den Kalorienkrieg
Es veränderte die Lage
Wenn ich gleich auf beide stieg

Für die Kids Computerspiele
Wo der Held wild um sich schießt
Sehr gespalten die Gefühle
Ob das wohl das Wahre ist?

Bücher, die man nie gelesen
Weil man doch die Zeit nicht hat
Weggelegt und bald vergessen
Man ist schon vom Fernsehn satt

Sekt, Likör, diverse Weine
Stilvoll und dezent verhüllt
Die Verpackung schon alleine
Hat die Tonne voll gefüllt

Um die Hausfrau zu entlasten
Noch so ein Elekroding
Das steckt längst wieder im Kasten
Denn der Nutzen war gering

Ganze Stapel an Kalendern...

Hört das Fazit des Berichts:
Leute, nein, das muss sich ändern
Diesmal schenken wir uns nichts

Höchstens ein paar Kleinigkeiten
Mehr symbolisch für das Fest
Jeden Aufwand strikt vermeiden
Nichts, was irgendwie uns stresst

Vielleicht irgendwas zu trinken
Guten Sekt, Likör und Wein
Einen ganz besond´ren Schinken
So etwas muss einfach sein

Freilich auch noch Süßigkeiten
Und Kosmetik- ist doch klar...
Ja, es lässt sich kaum vermeiden:
Es wird wieder so wie´s war!


Ahnung zur Vorweihnachtszeit

Es ist schon wirklich mehr als kühl
Und mich beschleicht nun das Gefühl
Ich müsste mir was überlegen
Der Wünsche und Geschenke wegen
Ganz ohne hat man schlechte Karten
Weil manche das wohl doch erwarten


Lustiges Weihnachtsgedicht für kleine Kinder
(Frage- und-Antwort-Spiel)

Sind am Weihnachtsbaum
Äpfel oder Pflaum´?
Nein, das stimmt ja nicht!

Kommt der Weihnachtsmann
Mit Motorrad an?
Nein, das stimmt ja nicht!

Geht er, eins, zwei, drei
An dem Haus vorbei?
Nein, das stimmt ja nicht!

Hat der Weihnachtsmann
Kurze Hosen an?
Nein, das stimmt ja nicht!

Fragt der Weihnachtsmann
Wo er schlafen kann?
Nein, das stimmt ja nicht!

Bringt der Weihnachtsmann
Ostereier an?
Nein, das stimmt ja nicht!

Hat er gar nichts mehr
Ist sein Sack ganz leer?
Nein, das stimmt ja nicht!
Zeig her!


Rätsel für sehr kleine Kinder

Er ist ein sehr bekannter Mann
Und hat ´nen roten Mantel an
Er trägt auch einen weißen Bart
Und bringt Geschenke aller Art
Für brave Kinder, groß und klein
Nun sag mir schnell, wer kann das sein?


Poch, poch, poch- wer klopft da an?
Ist das vielleicht der Weihnachtsmann?
Kinder, lassen wir ihn rein?
Ja, ja, ja! Ihr müsst nicht schreien!


Weihnachtsmanngedicht für ein Kind

Du lieber guter Weihnachtsmann
Oh bitte, bitte denk daran
Ich war ganz lieb die meiste Zeit
Die Mutti weiß genau Bescheid
Kannst du mir bitte etwas bringen
Von all den vielen schönen Dingen
Die ich mir wünsche ach so sehr
Und ist dein Sack dann noch nicht leer
Dann bringe deine lieben Gaben
Zu denen, die nicht so viel haben


Vers des Weihnachtmanns an die Kinder

Ho ho, hallo- da bin ich wieder
Ich hörte schon die Weihnachtslieder
Und sah geschmückte Tannenbäume
Ich kenne auch die Kinderträume
Sehr viele haben mir geschrieben
Manch Kind hat es auch übertrieben
Schrieb so viel Wünsche auf an mich
Da war ich etwas ärgerlich
Doch ihr wart sicher schön bescheiden
Und das kann ich am besten leiden
Drum passt jetzt auf und gebt gut acht
Was ich euch alles mitgebracht


Für kleine Kinder

Man soll den Weihnachtsmann nicht necken
Und sich auch nicht vor ihm verstecken
Am liebsten hat´s der gute Mann
Wenn man ein Verslein sagen kann
Und kannst du´s noch nicht ganz allein
Dann wird er dir nicht böse sein


Kindergedicht zu Weihnachten

Oh sieh nur, sieh, der Weihnachtsbaum
Erfüllt mit seinem Glanz den Raum
Ob Äuglein oder Kerzenlicht
Was heller strahlt- man weiß es nicht


Bescheiden wünschen

Wünsch nicht zu viel, das kommt schlecht an
Denn kritisch ist der Weihnachtsmann
Doch wünschst du gar nichts, warne ich
Das kränkt den Guten sicherlich


Weihnachtsgedicht für Kinder

Vögel plustern das Gefieder
In der kalten Winterluft
Drinnen klingen Weihnachtslieder
Überall ist Tannenduft

In der Stube voll Erwartung
Kinderherzen pochen laut
Horch, kam da jemand gefahren?
Schnell zum Fenster rausgeschaut

Nein, er ist´s noch nicht gewesen
Aber sicher kommt er bald
Er wird uns doch nicht vergessen
Hat er sich verirrt im Wald?

Warum geht die Uhr so langsam
Der Minutenzeiger schleicht
Still zu sitzen ist unmöglich
Und geduldig sein nicht leicht


Weihnachtswünsche von Kindern

Lassen uns die Kinder wissen
Was so schmerzlich sie vermissen
Ist das immer hilfreich dann
Wenn man es sich leisten kann
Sprengt es aber das Budget
Tut es in der Seele weh


Fröhliche Weihnacht überall?

Ohne Kind im Hause ist
Weihnachten doch ziemlich trist
Denn man spürt, dass etwas fehlt
Und das Fest ist unbeseelt


Kindervers zum Nikolaus

Nikolaus, Nikolaus
Bitte komm in unser Haus
Denn genau vor unsrer Tür
Stehn die Schuhe schon von mir
Wenn ich morgens aufgewacht
Seh ich dann, was du gebracht
Oh, ich freue mich schon sehr
Wenn es doch schon so weit wär!


Freche Nikolausverse

Mein guter alter Nikolaus
Was ziehst du deine Nase kraus?
Was soll das "Keine Luft"-Getue?
Da stehen doch nur meine Schuhe
Wie kann man so empfindlich sein
Nun schmeiß das Zeug schon endlich rein!


Lustige Nikolausgedichte

Lieber guter Nikolaus
Ich stell die Schuhe schmutzig raus
Ich sehe das nämlich nicht so eng
Du bist doch da nicht allzu streng?


Kommt der Nikolaus ins Haus
Dann stelle keine Flipflops raus


Überraschung zum Nikolaus

Man kann auch manchmal seinen Lieben
Was heimlich in die Schuhe schieben
Doch denke dir dabei nichts Schlimmes
Und wenn es dir gefällt, dann nimm es


Romantische Weihnachtsgedichte

Ein feines leises Klingen
Liegt über Wald und Feld
Als ob die Englein singen
Von Liebe auf der Welt

Ein Leuchten aus der Ferne
Streut sanftes Himmelslicht
Und legt den Glanz der Sterne
Auf jedes Angesicht

Es will wohl Weihnacht werden
Mit warmem Kerzenschein
Und überall auf Erden
Soll endlich Friede sein


Weihnachtsstimmung

Wenn weiße Flocken fallen sacht
Und Stille senkt sich mit der Nacht
Dieweil im Zimmer froher Schein
Dann wird es wieder Weihnacht sein


Weihnachtlicher Spaziergang

Weißer Teppich, Flockenwirbel
Sanft gedämpft ist jeder Laut
Die Natur im Winterkleide
Ist so angenehm vertraut

Alle Bäume schwer beladen
Unberührt das weite Feld
Eingeatmet Lebensfrische
Ist man Teil von dieser Welt

Dämmerung, die Lichter locken
Weihnachtlich geschmückt die Stadt
Wohlig ist des Zimmers Wärme
Wenn man ein Zuhause hat


Weihnachtsgedicht für Verliebte

Als Kind da wünschte ich mir sehr
Dass Weihnachten viel öfter wär
Dass das nicht geht, sah ich dann ein
Nun weiß ich, es kann doch so sein
Denn jedes Mal, kaum seh ich dich
Schon wird mir richtig weihnachtlich


Einsames Weihnachtsfest

So mancher wünscht sich doch so sehr
Dass er nicht so alleine wär
Am Abend, den sie heilig nennen
Wo überall die Kerzen brennen
An dem man früher manches Jahr
Doch selber auch so glücklich war
Als man noch lebensfroh und jung
Heut schmerzt diese Erinnerung
Nie fühlt man sich noch mehr allein
Als jetzt, doch davon sprechen- nein!


Weihnachten bei Singles

Ein Single kriegt den Weihnachtsblues
Der ganze Kitsch und falsche Schmus
Der ringsum alles überzieht
Legt sich wie Blei auf das Gemüt
Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit
Macht sich dann Seelenschnupfen breit


Wenn Sie kurze Weihnachtsgedichte bevorzugen,
hier ein Ausschnitt von "Die Botschaft":

Weihnacht naht, das Friedensfest
Denkt daran zuweilen:
Was uns Menschen Mensch sein lässt
Ist, das Glück zu teilen


Einladung zur Firmenweihnachtsfeier

Alle werten Mitarbeiter
Alle unentwegten Streiter
Für das Wohl der Firmendaten
Sind ganz herzlich eingeladen

Denn, wie stets zum Jahresschluss
Ist es ein beliebtes Muss
Dass wir in vergnügter Runde
Nett verbringen eine Stunde
Sind es dann noch ein paar mehr
Umso besser, bitte sehr

Ob mit Partner, ob allein
Alle sollen willkommen sein



Weihnachtsgeschenk


Einladung zur Betriebsweihnachtsfeier

Wer gemeinsam fleißig war
Trifft am Ende sich vom Jahr
Auch einmal in lock´rem Kreise
Und erlebt bei Trank und Speise
In vergnügt entspannter Weise
Um sich die Kollegenschar
Dazu seid nun eingeladen
Hier noch die genauen Daten:


Einladung zur Weihnachtsfeier

Der Weihnachtsmann will uns beehren
Wir wollen uns etwas bescheren
Ich glaube, wichteln heißt das wohl
Du machst doch mit? Das wäre toll!


Lustiges Weihnachtslied ?

O Tannenbaum, o Tannenbaum
Du musst dich reformieren
Wer sich wie du beständig schmückt
Gilt heutzutage als verrückt
Das musst du korrigieren

O Tannenbaum, o Tannenbaum
Wir werden dich beschneiden
Denn deiner Zweige Üppigkeit
Passt heut nicht zur Bescheidenheit
Und das woll´n wir vermeiden

O Tannenbaum, o Tannenbaum
Was ist mit den Geschenken?
Wo sie sich stapelten zu Hauf
Liegt heute nur ein Schnäppchenkauf
Man muss sich halt beschränken

O Tannenbaum, o Tannenbaum
Trotz allem kann man sagen
So lange noch ein Lichtlein brennt
Und keiner ohne Schuh rumrennt
Woll´n wir nicht zu viel klagen


noch ein bekanntes Weihnachtslied, das wir umgedichtet haben:

Schneeflöckchen, Weißröckchen
Das macht keinen Spaß
Denn wenn ich dich fange
Dann wirst du gleich nass

Schneeflöckchen, Weißröckchen
Mach bloß keinen Quatsch
Und kommst du herunter
Dann werd nicht gleich Matsch

Schneeflöckchen, Weißröckchen
Sei Pape nicht bös
Ein rutschendes Auto
Das macht ihn nervös

Schneeflöckchen, Weißröckchen
Schnei uns nicht ganz ein
Versinkt man im Neuschnee
Dann ist das gemein


Vortrag zur Betriebsweihnachtsfeier 2011

Jeder weiß: Der Weihnachtsmann
Hat ´nen roten Mantel an
Was mag er darunter tragen?
Lautet eine von den Fragen
Die man sich nur selten stellt
Oberflächlich ist die Welt!

Ist´s ein frisches weißes Hemd?
Oder ist ihm so was fremd?
Ein Jackett ist unwahrscheinlich
Vielleicht nur, was etwas peinlich
Stark verschwitzte Unterwäsche
Nicht ganz frei von Altersschwäche?

Solche Fragen sind gefährlich
Seien wir doch einmal ehrlich:
Wollen wir denn Fakten hören
Wenn sie Träume uns zerstören?

Kinder wie auch viele Wähler
Glauben lieber dem Erzähler
Der sie nicht sehr irritiert
Und die Wahrheit schön dosiert


Das Fest der Hoffnung und des Lichtes

Das Fest der Hoffnung und des Lichtes
Es rückt nun näher Tag für Tag
Geborgenheit und Glück verspricht es
Vertrauen, was auch kommen mag

Legt ab die Hast, besinnt euch wieder
Was dieses Fest im Ursprung war
Es strahlte einst ein Stern hernieder
Er leuchtet seitdem immerdar

Er will uns wärmen, Hoffnung geben
Und säen frohe Zuversicht
In jedes Erdenmenschen Leben
Vergessen wir die Botschaft nicht

Vor lauter Jagd nach den Geschenken
In Unrast und Geschäftigkeit
Vor lauter kurzem Alltagsdenken
Vor lauter Lärm und Heftigkeit

Vor lauter Glanz und lauter Flimmer
Und herrlichem Geschenkpapier
Vor heimeligen Kerzenschimmer
Vor lauter Fernsehspaß beim Bier

Gedenket jener hier auf Erden
Die auf der Schattenseite sind
Der Alten, Schwachen, Ausgezehrten
Der Mutter mit dem kranken Kind

Lasst dieses Fest vor allen Dingen
Ein Fest euch der Besinnung sein
Und Frieden in die Herzen bringen
Und mit ihm Kraft, um zu verzeihn


Der Sack

Ich hatte neulich einen Traum
Worüber- ja das glaubt ihr kaum
Ich hatte was mich quält und zwackt
In einen großen Sack gepackt
Auch viele Sorgen obendrein
Die steckte ich noch mit hinein
Als ich ihn lud auf meinen Rücken
Da wollte er mich fast erdrücken

Doch tapfer ging ich schließlich los
Sehr mühsam, denn die Last war groß
Ich wusste irgendwie wohin
Und jeder Schritt war ein Gewinn
Bis plötzlich ich am Ziele war
Ich hörte Glöckchen wunderbar
Ein Schlitten kam geschwind heran
Und darauf saß der Weihnachtsmann

Er grüßte mich mit Hollaho
Und fragte mich: "Was schleppst du so?
Was trägst du denn da Huckepack?
Was ist in deinem großen Sack?"

"Die Sorgen sind´s, die mich belasten
Die größten nur, paar kleine passten
Gerade auch noch mit dazu
Ich bring sie dir, dann hab ich Ruh"

Ich fragte ihn: "Nimmst du sie an?"
Da lächelte der Weihnachtsmann
Er zeigte freundlich hinter sich
Und ahnungsvoll erblickte ich
Den Riesenberg an großen Säcken
Den Schlitten hinter ihm bedecken

"Ich nehme dir dein Bündel ab
Und du nimmst eins, was ich hier hab
Aus aller Welt schon kamen Menschen
Und jeder brachte so sein Quäntchen
Probleme gut verpackt heran
Und lud sie ab beim Weihnachtsmann
Nun bricht mein Schlitten fast entzwei
Und nur im Tausch bist du dabei
Nimm also einen Sack von meinen
Dann nehme ich dir ab den deinen"
Da fiel mir doch so manches ein
Ich sagte zu ihm: "Danke, nein!"


Kinderglück

Wie mich als Kind der Weihnachtszauber
Gefangen hielt in seinem Bann
Geheimnisvoll war sein Versprechen
Doch mit der Kindheit schwand er dann

Noch einmal dieses freud´ge Warten
Noch einmal so voll Hoffnung sein
Noch einmal selig und benommen
Dies Glück stellt sich nie wieder ein


Will man Weihnachtsstress entfliehen
Sich der Schenkepflicht entziehen
Den Attacken aufs Gesparte
Und dem Zwang zur Weihnachtskarte
Muss man sich sehr gut verstecken
In den allerfernsten Ecken


Früher

Der Weihnachtsmann in alten Zeiten
Der sollte viel Respekt verbreiten
Auch etwas Furcht, so war das Ziel
Die Rute war ein Utensil
Den Kinder Ängste einzujagen
Falls sie sich nicht korrekt betragen
Das war sehr fraglich als Methode
Und kam zum Glück auch aus der Mode


Nach uns

Trug wirklich in der Weihnachtszeit
Der dunkle Wald ein weißes Kleid?
Und war es eisig kalt im Winter?
So fragen wohl die Kindeskinder
Wenn sie davon etwas erfahren
Wie wir gelebt in diesen Jahren

Sie zweifeln dann an den Geschichten
Die ihnen darüber berichten
Dass Menschen glaubten hier auf Erden
Die Welt wird einmal schöner werden
Von Hunger und von Kriegen frei
Und die Natur im Ganzen sei
In ihrer Schönheit zu erhalten
So, wie sie kannten die ganz Alten

Und alle, die einst nach uns kommen
Und denen wir so viel genommen
Sie werden wohl der Zeit gedenken
Als es die Chance gab einzulenken
Und werden ahnungsvoll sich fragen
Wie viel wir dazu beigetragen


Weihnachtsgeschenke

So manches kann man kaufen heute
Es hasten jetzt so viele Leute
Sind nach Geschenken auf der Jagd
Und selten wird das hinterfragt

Kann man denn Glück in Tüten tragen?
Es scheint so, grad in diesen Tagen
Man sollte jedoch stets bedenken
Der Geist der Weihnacht: Liebe schenken


Der Besuch des Weihnachtsmanns

Der Weihnachtsmann hat zugesagt:
Er will uns heut besuchen
Wir bieten ihm ein Schnäpschen an
Vielleicht auch etwas Kuchen
Auf alle Fälle wollen wir
Mit ihm uns unterhalten
Am besten reden wir dabei
Vom Job des lieben Alten

Ob er Beamtenstatus hat
Bezahlte Überstunden
Ob er als Nachfolger für sich
Azubis schon gefunden
Ob seine Schlittenelche stets
Gesundes Futter haben
Ob er auch gut versichert ist
Mit all den Weihnachtsgaben

Die Themen werden ihn bestimmt
Aus der Reserve locken
So bleibt der Alte sicherlich
Ein ganzes Weilchen hocken
Und während zwei von uns ihm dann
Ganz voller Unschuld lauschen
Geht heimlich einer schnell hinaus
Adressen umzutauschen

Dann kriegt das stark verwöhnte Kind
Der Eltern mit viel Kohle
Nur einen Lolli als Geschenk
Und nicht die Spielkonsole
Und auch die Markenjeans gehen nicht
Ans kleine Gör- wie schade
Statt dessen kriegt es nun zum Trost
´ne Tafel Schokolade

Ja, und so weiter und so fort
Viel mehr muss ich nicht sagen
Die Kinder, denen´s an nichts fehlt
Sie können das ertragen
Und wie viel mehr bedeutet es
All denen, die jetzt kriegen
Wovon sie höchstens mal geträumt
So wie man träumt zu fliegen

Stellt euch bloß vor, wie schön das wär
Wie glücklich viele wären
Adressentausch, viel öfter mal
Und nicht nur beim Bescheren!


Weihnachtswünsche

Was ich so für Wünsche hätte
Fragte man mich wieder mal
Diese eigentlich sehr nette
Frage wird mir fast zur Qual

Freilich gibt es schöne Sachen
In den Läden ringsumher
Doch ob die mich glücklich machen
Daran zweifle ich doch sehr

Was mir wirklich wichtig wäre
Gibt es nicht für alles Geld
Was am meisten ich entbehre
Schenkt mir niemand auf der Welt

Etwas weniger an Kälte
Etwas mehr an Harmonie
Das ist es, woran´s mir fehlte
Einfühlung und Sympathie

Weniger beschränktes Denken
Auch, wenn es recht schwierig ist
Großmut, um auch einzulenken
Mehr Vernunft bei einem Zwist

Nicht nur über andre klagen
Die ja noch viel schlimmer sind
Sich auch selbst mal hinterfragen
Da sind viele völlig blind

Selbsterkenntnis, schön in Maßen
Wie es jedem gut entspricht
All zu viel da zuzulassen
Das vertrüge mancher nicht

In den Augen and´rer Leute
Bin ich vielleicht auch so´n Fall
Dann wünsch ich mir hier und heute
Einsicht ein ums and´re Mal


Fluchtgedanken

Man ist versucht, sich fortzustehlen
Von allem, was nach Weihnacht riecht
Und kann beim Fest doch nicht verhehlen
Wie´s ins Gemüt ganz langsam kriecht

Erinnerungen kommen wieder
Ein wenig sehnt man sich zurück
Und plötzlich sind die Weihnachtslieder
Ein Widerhall vom Kinderglück


Wunsch eines Kindes zu Weihnachten
(kein sehr lustiges Weihnachtsgedicht)

Es steht ein Kind vorm Weihnachtsmann
Fängt aufgeregt zu stottern an
"Ich wünsche, äh, ich wünsche mir
Etwas Besonderes von dir

Ich we-we-weiß nicht, ob das geht
Weil´s nicht auf meinem Zettel steht
Ich weiß auch, es ist ziemlich schwer
Ich wünsch´s mir aber wirklich sehr..."

Der Weihnachtsmann nichts Gutes ahnt
Er hörte schon so allerhand
"Nun sprich schon, sag es frei heraus"
Er zieht die Stirne etwas kraus

Das Kind im Boden fast versinkt
"Ich will, dass Papa nicht mehr trinkt"

Aktion Weiße Weihnacht

Geschafft!

Was zu tun war, ist erledigt
Alles ist fürs Fest bereit
Ich hab mich genug betätigt
Finde nun zum Ausruhn Zeit

Sinke in den Sessel nieder
Halb erschöpft, halb froh erregt
Die Erinnerung kommt wieder
Was mich einst als Kind bewegt

Dieser Glanz der Weihnachtskerzen
Die Erwartungen groß
Und es pochte wild im Herzen
Ein Gefühl so namenlos

Es war schön, das zu erleben
Dankbar schaue ich zurück
Heute darf ich´s weitergeben
Das ist auch ein großes Glück


Weihnachtsfest ohne Kinder

Etwas fehlt, ist nicht wie immer
In dem schön geschmückten Zimmer
Und ein Hauch von Traurigkeit
Liegt über der Weihnachtszeit
Sind die Kinder aus dem Haus
Bleibt nur noch der Weihnachtsschmaus


Was wem zu Weihnachten schenken?

Kommt das Weihnachtsfest heran
Fragt man, was man schenken kann
Bei den Kindern ist´s nicht schwer
Wünsche gibt´s wie Sand am Meer
Höchstens, dass man etwas grübelt
Und sich selber leicht verübelt
Wenn man hin und hergerissen
Schließlich gegen bess´res Wissen
Kauft, was sich das Kind erfleht
Findet man´s auch selber blöd
Doch man erntet Dank dafür
Das ist noch die leichte Kür

Schwerer wird die Schenkepflicht
Ist man auch verehelicht
Denn die Ansprüche sind hoch
Und im Portemonnaie ein Loch
Fragt man nach Begehrlichkeiten
Hört man meistens sehr bescheiden
Dass das doch nicht wichtig ist
Wenn vor Liebe man zerfließt
Glaubt man dem und schenkt in Maßen
Gibt es dann mitunter Phasen
Wo man spürt sehr irritiert
Wie Enttäuschung greifbar wird

Dann gibt es noch Anverwandte
Manchmal Freunde und Bekannte
Die zum Fest man auch beglückt
Wo ´ne Kleinigkeit genügt

Diese muss gut überlegt sein
Und auch von Geschmack geprägt sein
Ist man hier gedankenlos
Ist der Schaden manchmal groß

Katholiken beispielsweise
Schenkt man keine Mekkareise
Eine Dose Sonnenspray
Ist für Nonnen nicht ok
Schenkst du Fußballwimpel merke
In der Auswahl liegt die Stärke
Sind sie von der falschen Mannschaft
Gibt das keinem echten Mann Kraft
Und ein Kochbuch für den Wirt
Meistens zu nichts Gutem führt
Schenkt man Chefs ein Buch von Knigge
Grinst zwar die Kollegenclique
Doch man rät dann solchen Spendern
Sich baldmöglichst zu verändern

Schenkt man Seife, Deos, Kämme
Gibt das auch manchmal Probleme
Eine Brille für den Lehrer
Macht es für die Kinder schwerer
Und der Fleischer ohne Frage
Ist erbost über ´ne Waage
Auch der Playboy für die Kleinen
Will mir nicht das Rechte scheinen
Frauenärzte allgemein
Wird kein Pornofilm erfreun

Ja, es wird nur angenehm
Überlegt man gut, was wem...


Weihnachten „urgemütlich"

Weihnachten ist „urgemütlich"
Das fängt lange vorher an
Selten einigt man sich gütlich
Wie man sich beschenken kann

Insbesondere die Kinder
Haben alles, woll´n noch mehr
Sie auch sinnvoll zu beglücken
Fällt den Eltern äußerst schwer

Und so rennt man durch die Läden
Läuft herum wie fremdbestimmt
Und auf weihnachtliche Stimmung
Ist nur die Musik getrimmt

Täglich wird die Hektik schlimmer
Ungerührt der Countdown läuft
Und der Berg, er wächst noch immer
Den man kaufend angehäuft

Schließlich schleppt das Weihnachtsbäumchen
Man noch heim mit letzter Kraft
Nach dem Aufstellen und Schmücken
Ist man dann total erschlafft

Schemenhaft sieht man die Seinen
Nimmt sie kaum noch wahr, doch weiß
Flieht man nicht, erwartet einen
Nächstes Jahr die gleiche sch...öne Bescherung


Die Weihnachtsfrau

Was wäre, wenn am Weihnachtstag
Der Weihnachtsmann nicht käme
Die ganze alte Prozedur
´ne neue Wendung nähme

Wenn statt des Mannes mit dem Bart
Mal eine Frau erschiene
Wie würden Kinder reagiern?
Was sagte ihre Miene?

Erhofften sie sich von der Frau
Viel weniger an Strenge?
Und meinten sie, es gäb von ihr
Geschenke jede Menge?

Wir sollten unsern Kleinen da
Die Illusionen rauben
Falls sie von einer Frau im Amt
Viel mehr zu kriegen glauben


Schenkt mir einen Klon!

Alle üblichen Geschenke
Hab ich mittlerweile schon
Schenkt mir, was ich dringend brauche
Schenkt mir bitte einen Klon

Denn es gibt Situationen
Die man lieber sich erspart
Und mit gut gemachten Klonen
Wäre man davor bewahrt

Aufstehen schon in aller Frühe
Ist zum Beispiel eine Last
Und es kostet sehr viel Mühe
Dass die Zeit du nicht verpasst

Also schickt man die Vertretung
Schläft sich selber richtig aus
Trotzdem gibt es nie Verspätung
Und man ist aus allem raus

Braucht man eine Ruhepause
Weil die Arbeit zu sehr stresst
Bleibt man einfach ganz zu Hause
Räkelt sich im warmen Nest

Will der Chef mir überbraten
Eine Arbeit, die mir stinkt
Dann verlass ich still den Laden
Schick den Klon, der es dann bringt

Für zu Hause dann desgleichen
Gibt es da mal viel zu tun
Würde ich ganz still entweichen
Er malocht , und ich kann ruhn

Ab und zu müsste ich schauen
Dass er keine Zicken macht
Mancher mit zu viel Vertrauen
Ist schon unsanft aufgewacht

Also prüf ich still und leise
Immer mal, was er so treibt
Ob das Geld auch beispielsweise
Schön auf meinem Konto bleibt

Hab ich Lust auf Abenteuer
Geh ich auf Geheimmission
Ist der Frau was nicht geheuer
Dann besänftigt sie mein Klon

Doch ich möchte dabei hoffen
Allzu nah kommt er ihr nicht
Irgendwie wär ich betroffen
Übernähm er meine Pflicht

Und je mehr ich überlege
Fallen mich doch Zweifel an
Wenn ich´s ganz genau erwäge
Ist mein Klon ja auch ein Mann

Ist wie ich er ziemlich helle
Dreht den Spieß er vielleicht um
Und tritt voll an meine Stelle
Ja, das wäre etwas dumm

Also dann vergesst die Sache
Weil sie doch gefährlich ist
Nichts mit Klonen und ich mache
Weiter selber jeden Mist


Er ist schon alt, der Weihnachtsmann
Und weil er sehr schlecht sehen kann
Hilft ihm die Brille wirklich sehr
Und ohne sie geht gar nichts mehr

Doch nun war plötzlich, welch ein Schreck
Besagte Brille einfach weg
Er suchte sie, mal hier, mal dort
Vergeblich, sie war einfach fort

So ging er ohne auf die Tour
Die er seit Jahren ja schon fuhr
Die Elche kannten alle Ziele
Geschenke gab es auch sehr viele

An jedem war ein Zettelein
Für wen das Päckchen sollte sein
So wäre alles gut gewesen
Doch kann der Weihnachtsmann nichts lesen

Er langte in den Sack und nahm
Was grad ihm in die Finger kam
Da wurden alle Augen groß
Was macht der Weihnachtsmann da bloß?

Das Aftershave fürs Töchterlein
Das kann doch wohl nicht richtig sein

Der Modeschmuck gefällt dem Sohn
Nicht unbedingt, das ahnt man schon

Die Barbie-Puppe für den Vater?
Da macht Klein Lisa wohl Theater

Die Mutter kriegt ein Ballerspiel
Da wird der Spaß nun doch zu viel

Und Opa soll mit 80 Jahren
Nun plötzlich auf dem Skateboard fahren?

Der Eine oder and´re ahnt
Das war wohl nicht ganz so geplant
Es wird auch schwer Kritik geübt
Was unsern Weihnachtsmann betrübt

Es also an der Brille liegt
Wenn man zum Fest das Falsche kriegt
Und wer es hat, das gute Stück
Der gibt´s, verdammt noch mal, zurück!

Lustige Weihnachtsgeschichten gibt es nicht allzu viele, vielleicht finden Sie unsere witzig. Ziemlich verrückt ist sie jedenfalls:
"O o", sagte der Weihnachtshase aufgeregt. "Da hängen ja lauter Kugeln am Baum und keine Eier. Was machen wir bloß?". "Das ist doch nicht so schlimm", antwortete der Nikohans, "wir fragen einfach die Sandfrau, ob wir den Kindern Kerzen in die Schuhe stecken können. Schließlich ist ja der Geburtstag nicht immer sonntags." "Das klingt gut", meinte der Weihnachtshase. Seitdem wird Pfingsten immer vor den Sommerferien gefeiert.

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